Mit Yoga zum Glück?

Yoga Challenge Tag 15: Yes, ich bin immer noch dabei. Und ich habe begonnen mich auch mit der Yoga Philosophie zu beschäftigen. Ich möchte verstehen, warum gewisse Atemübungen und Bewegungen so gut tun und Körper und Seele in Gleichgewicht bringen. Warum praktizieren Millionen von Menschen auf der ganzen Welt Yoga, machen dieselben Übungen und fühlen sich danach besser? Woher kommt diese Tiefenentspannung nach dem Baum, der Cobra und dem herabschauenden Hund? Wie funktioniert Yoga?

So wie wir Menschen uns mit unseren Gefühlen, Gedanken, Zielen und Vorlieben unterscheiden, gibt es vier Yogawege, die den unterschiedlichen Veranlagungen und Neigungen der Menschen entgegenkommen. Grundsätzlich heisst es im Yoga, unser Selbst (Atma) entstammt dem Höchsten Selbst (Paramatma). Das höchsten Selbst ist Glückseligkeit (Ananda) und weil unser inneres Selbst Teil des Höchsten ist, strebt auch jeder Mensch danach, glücklich zu sein. Jeder strebt letztlich nach Glück.
Wahrhafte und beständige Glückseligkeit (Ananada) können wir in der äußeren Welt aber nicht finden, sondern nur in uns selbst und sie wird nur von dem erreicht, der mit aufrichtigen Herzens danach strebt und sucht. Die vier Yogawege bieten uns Hilfsmittel und sollen uns zum Ziel führen.
Karma Yoga ist der Weg der Tat. Jede Handlung übt eine Wirkung auf Körper, Geist und Bewusstsein aus und bringt ein Ergebnis hervor, das dem ethischen Wert und der Absicht, mit der sie ausgeführt wurde, entspricht.
Bhakti Yoga ist der Weg der Hingabe und Liebe zu Gott, zur ganzen Schöpfung, zu den Menschen genauso wie zu den Tieren und zur gesamten Natur.
Raja Yoga wird auch der »königliche Weg des Yoga« oder der »Achtstufige Pfad« genannt. Er ist der Weg der Selbstdisziplin und umfaßt unter anderem die uns bekannten Yogatechniken, wie Asanas, Pranayamas, Meditation und Kriya.
Ghana Yoga ist der philosophische Weg. Das heißt, der Schüler gelangt durch Studium, Übung und praktische Erfahrung zur Unterscheidung zwischen Wirklichkeit und Unwirklichkeit sowie zur Selbsterkenntnis.
Diese vier Yogawege sind eng miteinander verbunden: Wenn wir uns liebevoll den Mitmenschen und der Natur zuwenden, sind wir Bhakti-Yogis, indem wir anderen beistehen und helfen, Karma-Yogis, wenn wir meditieren und unsere Yogaübungen durchführen, Raja-Yogis und im Nachdenken über den Sinn des Lebens und Forschen nach Wahrheit und Wirklichkeit, Gyana-Yogis. So können wir alle vier Yogawege, tagtäglich leben … oder es zumindest versuchen!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s