Tanzen gegen Alzheimer

Tanzt, tanzt, tanzt … und tut euch damit etwas richtig Gutes. Das beste an den vielen Weihnachtsfeiern dieser Tage ist nämlich nicht gratis zu essen oder zu trinken, sondern das Tanzen. 

In einer Stunde Abshaken werden bis zu 400 Kalorien verbraucht, die Haltung, die Balance und die Kondition werden verbessert, das Herz-Kreislaufsystem trainiert und jede Menge Glückshormone werden ausgeschüttet. So weit, so bekannt. Der erstaunlichste Benefit ist aber: Tanzen wirkt gegen Alzheimer. Eine Langzeitstudie aus Stanford (21 Jahre) besagt, Tanzen senkt das Risiko an Demenz oder Alzheimer zu erkranken um 76 (!!!) Prozent. Beim Tanzen treffen wir in Sekundenbruchteilen neue Entscheidungen (nicht wie beim Radfahren oder Laufen immer dieselbe Bewegung), das trainiert unser Gehirn. Tanzen integriert gleich mehrere Gehirnfunktionen gleichzeitig. Kinästhetische, rationale, musische, soziale und emotionale Prozesse laufen gleichzeitig, was unschlagbar ist. Ganz egal wie gut oder zu welcher Musik man tanzt, umso ausgelassener umso besser! Je mehr man sein Nervensystem durcheinander bringt de besser. Denn unser Gehirn erneuert sich bedarfsorientiert. Wird es nicht genutzt, erneuert sich nichts. Use it, or loose it. Das gilt nicht nur für unsere Muskeln, sondern auch für unser Gehirn! Also: Tanzt euch durch die Weihnachtszeit, schmeißt euch zur nächsten Ö3 Disco oder geht auf Konzerte. Shake it!

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