Stoppt den X-Mas-Wahnsinn

Aus, es reicht! Meine Mülltonnen sind jetzt schon voll und es ist noch über eine Woche bis Weihnachten! Das geht so nicht. Da versucht man gesund und ausgewogen zu leben und rund um Weihnachten geht der Geschenke und Müllwahnsinn trotzdem los. „Dieses Spiel hätte ich so gerne“. Schwupps, ist es im Netz bestellt und kommt in einer Riesenschachtel, verpackt in einem Berg aus Plastik, dabei ist das Spiel aus Holz und unzerstörbar. Und kaum ist es aus der Verpackung draussen, wird es in wunderschönes Geschenkpapier verpackt, dass dann wieder am Müll landet! Schluss damit!

Der Plan:
Heuer achten wir darauf, so wenig Müll wie möglich zu produzieren und gewissenhafter zu schenken. Los geht’s:
1. Der Baum
Nachdem mein Vorschlag den blätterlosen Apfelbaum im Vorgarten zu dekorieren nicht sehr gut angekommen ist, („Wo legen wir dann die Geschenke hin?“ „Ins Wohnzimmer und ihr schaut dabei aus dem Fenster!“) haben wir uns für einen Baum mit Bio-Siegel von einem Christbaumbauern gleich ums Eck entscheiden. Der züchtet seine Bäume direkt an meiner Mountainbikestrecke und verkauft sie beim Heurigenwirt in unserer Gasse. D.h. wir können das Bäumchen auch zu Fuss holen und sparen so Abgase und Tannennadeln im Auto. Ausserdem nehmen wir den letzten Baum, der am 24. überbleibt. Egal wie schief und krumm der ausschaut. Ist schon ausgemacht!
2. Deko und Verpackung
Das wird heuer alles selbst gebastelt. Um 16 Uhr ist es finster, also viel Zeit die kalten Adventabende zu nutzen. TV und Playstation bleiben aus, dafür wird der Esstisch in einen Basteltisch umfunktioniert. Wir schnippeln, malen und bekleben … so bekommt unser Weihnachtsfest heuer eine ganz persönliche Note. Dazu gibt es Tee und unsere selbstgebackenen Lieblings-Vollkornkekse. Das bringt uns näher zusammen. Das ist einfach schön!
3. Wir wichteln!
Ihr kennt das sicher. Die Wunschlisten der Kids sind ewig lang und das beschenken und Freude machen fällt leicht. Aber da gibt es auch noch den erwachsenen Part der Familie. Jedes Jahr aufs neue braucht man Geschenke für Mütter, Väter, Geschwister, Schwägerin, etc. Menschen, die eigentlich schon alles haben. Da werden viele Gutscheine verschenkt, mit denen man dann wieder einkaufen geht, oder man versucht kreativ zu sein. Was manchmal gut ankommt und manchmal für lange Gesichter sorgt. Das sparen wir uns heuer, indem wir „Engerl, Bengerl“ spielen. Schon am Nikolaabend hat jeder eine andere Person gezogen und jeder verschenkt und bekommt nur ein Geschenk. Preislimit 50 Euro. Und ja ich hab mich schon umgehört, das werden nur die Dinge die Sinn machen. Gemeinsame Erlebnisse stehen ganz hoch im Kurs: kleine Wochenendausflüge, Snowboardtage und Yogastunden.
Ich freue mich auf Weihnachten. Schnell ins Einkaufszentrum laufen und unnötig viel Geld ausgeben, ist der einfache Weg. Sich darauf zu besinnen, was Weihnachten wirklich ist, das Fest der Liebe und Familie nämlich und den ganzen Wahnsinn zu hinterfragen, macht aber am Ende des Tages, viel mehr Freude und viel weniger Stress! Wer ist dabei?

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