Sport gegen X-MAS-Stress

„Ich brauch noch 7 Geschenke für 5 verschiedene Personen.“ „Ich muss zur Post, der Briefträger hat einen Zettel eingeworfen´.“ „Kekse muss ich auch noch backen“ „Nächste Woche sind 3 Weihnachtsfeiern bei denen ich vorbei schauen sollte“ „Christbaumschmuck? Wo hab ich den hin?“. „Baum, genau, den muss ich auch noch besorgen.“ „Wer putzt?“ „Was koche ich eigentlich heuer?“ Gerade in der Vorweihnachtszeit werden die ToDo-Listen von Tag zu Tag nicht kürzer, sondern länger. Dazu kommen Job, Haushalt und Kids. Stress pur. Mein Mittel um bis zum 24. durchzuhalten: Sport als Ausgleich!

Was ist Stress eigentlich? Ein im Kopf fest verankerter Ur-instinkt, der signalisiert, dass der Körper durch innere oder äußere Faktoren bedroht wird. In kürzester Zeit werden Stresshormone, also Adrenalin, Insulin, Cortisol und Noradrenalin ausgeschüttet. Der Puls steigt und die Muskulatur spannt an. Die Atmung wird schneller. Unser Herz-Kreislaufsystem läuft auf Hochtouren. Der Körper schaltet auf Alarm! Als Jäger in grauer Vorzeit wären wir davongelaufen, in der heutigen Zeit schalten wir meist zurück und bewegen uns gar nicht mehr. So werden die Stresshormone aber nicht abgebaut. Auf der Couch rumzuhängen und zu chillen, empfindet der Körper zwar als Entlastung, der Körper fährt Atmung, Blutdruck und Herzschlag runter, doch die Muskulatur steht noch unter Spannung und die zuvor ausgeschütteten Stresshormone zirkulieren auch weiter im Körper. Erst wenn wir uns bewegen, raus gehen und Sport machen, werden die Stresshormone neutralisiert. Sport bringt einen klaren Kopf. Während des Laufens zum Beispiel wird unser Gehirn mit der doppelten Menge an Sauerstoff versorgt als in Ruhe. Sport macht leistungsfähiger. Denn wer regelmässig sportelt, erholt sich auch aktiver. Sport lenkt ab und hilft uns unsere Gedanken zu sortieren. Sport macht stressresistent denn durch Bewegung reguliert den Stresshaushalt und trainiert die Ausschüttung von Stresshormonen. Sport wirkt beruhigend, vor allem wenn wir in der Natur oder mit Freunden unterwegs sind. Und Sport macht glücklich, das belegen zahlreiche Studien. Egal welcher Ausdauersport, schon nach 30 Minuten werden Endorphine und Serotonin freigesetzt. Genau deshalb fühlt man sich einfach glücklich und entspannt nach einer Sporteinheit! Dabei ist völlig wurscht, welchen Sport man macht. Hab ich das Gefühl, ich muss mich auspowern geh ich laufen oder biken, brauche ich Abwechslung geh ich Klettern, Snowboarden oder probiere was Neues aus. Brauche ich Ruhe und Gelassenheit, mache ich Yoga. Die 3 effektivsten Asanas bei Stress sind der Drehsitz, das Kamel und die Taube. Der Drehsitz, marichyasana, verändert durch langsames Drehen des Oberkörpers über Brust- und Halswirbelsäule die ursprüngliche Struktur der Rippenbögen, der Brustwirbelsäule und auch die Verbindungen über den Hals in den Kopf, bis hin zu Kiefer- und Kopfgelenken. Der Brustkorb verengt sich, die Zwischenräume der Rippenbögen und Brustwirbel werden gedehnt. Die Organe werden verdreht und ein sanfter Druck wird auf sie ausgeübt. Bewusstes langes Atmen wirkt nun tief im Innern wie eine Massage und kann somit Spannungen lösen. Die Folge: Entspannung, bessere Durchblutung, tiefere Atmung und ein beruhigter Geist. Stress wird abgebaut. Das Kamel, ustrasana, ist eine Rückbeuge und forciert ein starkes Empfinden im mittleren Bauchraum, welches sich schnell auf die Herzfrequenz und die Gehrinaktivität legt. Ausserdem wird die Atemfrequenz um ein Vielfaches verstärkt. Die Folge: Konzentration und Wahrnehmung im Umgang mit sich selbst werden gestärkt. Eine sehr wirkungsvolle Körperübung um emotionalen Stau langsam herauszulösen. Und durch die Taube, eka pada raja kapotasana werden Spannungszustände aus tieferliegenden Gebieten von Steiss-, Kreuzbein und Lendenbereich gelöst. Es stellt sich unmittelbar ein Gefühl der inneren Ruhe und mentalen Gelassenheit ein. Darüber hinaus entspannt diese Position das Zwerchfell, woraus der Magen sich nun auch von unten her entspannen kann. So hat die Lunge mehr Volumen zum Atmen. 3 simple Übungen und die Stresshormone sind abgebaut!

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