Naschen ohne Reue

Dieser Jänner ist der kälteste seit 30 Jahren und vielleicht ist es auch schon aufgefallen, der Körper schreit nach Zucker. Wie A-Hörnchen und B-Hörnchen fressen wir uns für den kalten Winter Winterspeck an. Nur blöd, dass wir keine Streifenhörnchen sind, die im Frühling von Baum zu Baum springen und schwupps ist der Speck wieder weg. 

Die Ernährungswissenschaft sagt möglicherweise soll mit dem erhöhten Zuckerbedürfnis eine Art Vorbeuge und Selbsttherapie der berüchtigten Winterdepression geschaffen werden. Denn Zucker sorgt dafür, dass größere Mengen der Aminosäure Tryptophan ins Gehirn gelangen können, um zu Serotonin verarbeitet zu werden – und dieser Botenstoff gilt als Gute-Laune-Hormon. Je mehr Zucker also in der Nahrung enthalten ist, umso mehr Rohstoff steht dem Gehirn als Gute-Laune-Mittel zur Verfügung.Doch die winterliche Affinität zum Süßen birgt das Problem, dass zu viele Kalorien verzehrt werden. Fühlt der Mensch sich dann zu dick, droht dann doch ein Winterblues. Deshalb wäre es für die Stimmung besser, weniger Zucker zu essen. Und hey, naschen geht auch ganz ohne Reue und zwar so! Eine Extra-portion Serotonin plus eine Ladung Protein ohne Bauchspeckgefahr liefert mein veganer Superfood-Apfelstrudel.

Man braucht:
Bio-Dinkel-Strudelteig
3 Äpfel
30 gr Gojibeeren
30 gr gepuffter Quinoa
2 El geriebene Haselnüsse
1 El Zimt

So geht’s:
Teig ausrollen. Äpfel klein schnipseln. In Schüssel mit Gojibeeren, gepufften Quinoa, Haselnüssen und Zimt vermischen. Kosten. (Wenn du Masse nicht süss genug ist 1 El Honig, Agavendicksaft, Birken- oder Kokoszucker dazu. Mir reicht die Süsse der Äpfel und Beeren.) Masse am Teig verteilen, einrollen, ab ins Rohr. Bei 180 Grad etwa 30 Minute. backen bis der Strudel schön Farbe hat. Kurz etwas auskühlen lassen … am besten noch warm genießen!

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