Braucht man das?

Es ist schön, es ist rund, es ist mein neues Yogarad. In den USA ist das Ding Standard in Yogastudios und auch bei uns sieht man es immer öfter, denn es soll viel bringen. Übungen mit dem Yogarad verbessern die Balance und die Flexibilität. Die Atmung wird spürbar tiefer, genauso wie die Dehnung, Verspannungen lösen sich und ja – nach der ersten Session muss ich sagen – es macht einfach Spaß damit zu üben.

Das Yogarad: 33 cm Durchmesser und eine Auflagefläche von 13 cm. Der rutschfeste Belag schont die Gelenke und verteilt Druck gleichmäßig bei allen Yoga-Übungen. Erfahrene Yogis können mit dem Rad tiefer in Positionen gehen, Neulinge können es als Stütze verwenden um sich an schwierigere Positionen heranzutasten. Vor allem Rückbeugen fallen mit dem Yogarad auch Anfängern leichter. Rückbeugen wie Chakrasana. Chakrasana wird auch „das Rad“ oder „die Brücke“ genannt und erfordert vor allem Gelenkigkeit. Der Oberkörper wird ganz langsam so weit nach hinten gebeugt, bis Hände und Füße auf dem Boden stehen. Der Kopf ist dabei umgedreht wie bei einem Handstand. Richtig ausgeführt hat die Übung verschiedene positive Auswirkungen auf den Körper: Brust, Schulter, Rücken und Hüfte werden geöffnet und gedehnt, der gesamte Körper wird gekräftigt. Außerdem werden auch die Atemorgane gestreckt, der Atem, im Yoga Pranayama genannt, kann dadurch freier fließen. Natürlich kann man auch viele andere Asanas mit dem Yogarad abwandeln, um sie weiter zu vertiefen. So kann man das Rad auch als Stütze für Beine und Füße verwendet werden. Ich übe derzeit Spagat, Kopf- und Handstand. Eine wirkliche Herausforderung, weil das Ding natürlich auch wegrollen kann. Das ist auch einer der Gründe, warum das Yogarad umstritten ist. Zum einen ist es kein traditionelles Yoga Gerät, sondern eben ein Trend aus USA. Das Wheel wird auch in anderen Bereichen verwendet wie bei Pilates, Fitnesstraining, Dehnübungen, Physiotherapie, Rehabilitation und sogar für Pole-Dance. Zum anderen hat für Anfänger ein grosser Polster in Form eines Boxsacks denselben Effekt. Aber … ich mag’s!

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