Das Glück der Erde 

… liegt auch in Mittelamerika am Rücken der Pferde. Es gibt wohl keine schönere Art den Regenwald zu erkunden als mit einem ausgedehnten Ausritt. Leondro und Hector heissen unsere Guides von der Rancho La Merced in Uvita, beide mit Macheten ausgestattet, um uns zur Not den Weg freizuschlagen, was aber fast gar nicht nötig ist. Hier reiten jeden Tag Touristengruppen durch den Wald zu den Wasserfällen. Trotzdem ist es ein Erlebnis. Vorbei geht es an Rinderheerden, Zitronenbäumen, Zuckerrohr und Guancasten. Immer wieder queren wir Flüsse. Wir haben Glück und bekommen einen grossen Brüllaffen zu Gesicht. Im Regenwald ist es am Rücken der Pferde angenehm kühl, trotzdem tut die Pause am wunderschönen Wasserfall gut. Zurück bei der Ranch sehen wir ein erst 3 Tage altes entzückendes Fohlen und bekommen herrliche Limettenlimonade zur Stärkung. Spektakulär … nö … aber einfach schön. Pura vida eben. Als Dankeschön fürs Rumtragen bekommt mein Pferd Mojdo meinen halben Apfel. „Mal schaun, ob sie den mag,“ meint Hector. In Costa Rica kriegen Pferde keine Äpfel. Zur Belohnung gibt es Mangos und Bananen. „Manche Touristen bringen den Pferden Karotten,“ berichtet Hector entsetzt. „Keine Ahnung warum.“ Ich hab da so eine Idee …

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