Es geht hinauf

… in die Zillertaler Alpen, wo jede Trainingsrunde, jede Wanderung, jeder Spaziergang mit gigantischer Aussicht und herrlicher Bergluft belohnt wird. Und das Training so weit oben bringt’s. Startpunkt 1200 Meter und dann geht es rauf bis auf 2500, 2600, 2700 … die Luft wird dünner, das Atmen fällt schwerer, das Training wird intensiver. Was bringt das Training in den Bergen eigentlich.

Höhentraining ist nichts Neues. Schon im antiken Griechenland sind Kranke zur Erholung in die Berge geschickt worden. In der heutigen Zeit kennt man Höhentraining aus dem Spitzensport. Der deutsche Ex-Radprofi Jan Ullrich hat sich zum Beispiel eine Höhenkammer in sein Haus einbauen lassen und auch Fußballvereine wie Hertha BSC lassen ihre Kicker in der simulierten Höhe schwitzen. Der entscheidende Unterschied zwischen dem Training in der Höhe und im Flachland ist der geringere Luftdruck mit zunehmender Höhe. Dadurch nimmt der sogenannte Partialdruck des Sauerstoffs ab, was dazu führt, dass weniger Sauerstoff ins Blut gelangt. Dabei wird die Muskulatur bei gleicher Belastung mit Sauerstoff unterversorgt. Der partielle Sauerstoffmangel im körpereigenen Gewebe führt dazu, dass der Körper den Sauerstoffmangel so schnell wie möglich wieder kompensieren will. Die Muskulatur wird bei gleicher Belastungen mit Sauerstoff unterversorgt (medizinisch: „Hypoxie“). Das veranlasst den Körper gegenzusteuern und mehr rote Blutkörperchen zu bilden – ganz natürlich ohne Epo. Sport in den Bergen ist also definitiv eine perfekte Vorbereitung auf „Sandra radelt“. Das heutige Ziel ist der Isskogel, der Gerloser Hausberg. Mit dem Bike die Königstour. Ein unglaublich anstrengender Anstieg von 1212 auf 2258 Meter, aber der Ausblick ins Wimmertal, ins Schönachtal, ins Schwarzachtel und auf die Gletscher der Zillertaler Alpen ins unbeschreiblich schön. Nach meiner Biketour gestern, schnür ich die Wanderschuhe … den Isskogel auslassen, geht einfach nicht!

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