Rezept gegen müde Beine

„Hast du keinen Muskelkater? Tut dir echt nichts weh?“ Das werde ich seit Tag 2 von „Sandra radelt“ jeden Tag gefragt. Nein, erstaunlicher Weise nicht. Zum einen, weil ich sowieso fast täglich Sport mache (Yoga, MTB, Laufen), zum anderen, weil ich versuche auf meinen Körper zu hören. Wie zu Hause auch starte ich mit einer Yoga-Einheit in den Tag, um auf Touren zu kommen. Zwischen 15 und 30 Minuten verbringe ich auf der Matte. Allerdings spare ich mir kraftvolle Asanas, ich versuche es eher ruhig anzugehen. Abends und am Wochenende baue ich Yin Yoga in meinen Tagesablauf ein. Im Yin Yoga werden die Positionen länger gehalten. Die Muskeln sind entspannt und der Körper bleibt ruhig, so dass die kompakteren Bindegewebsstrukturen rund um die Gelenke stimuliert werden. Durch das lange Halten der Asanas wird neben dem Muskel- und Bandapparat auch das tiefe Bindegewebe gedehnt, die Gelenke geöffnet und der Energiefluss im Körper harmonisiert. Faszientraining, Dehnung und Stressabbau – perfekter Ausgleich zu dem was ich sonst so treibe dieser Tage. Das ist aber noch nicht alles. Um den Kopf frei zu bekommen, habe ich mich gestern mit ganz etwas anderem beschäftigt. Ich habe den Nachmittag im Stift Admont verbracht. Da müsst ihr auch mal hin. Neben der weltgrössten Klosterbibliothek und dem ältesten Schriftstück in deutscher Sprache, beheimatet das Stift ein Naturhistorisches, ein Kunsthistorisches Museum und eine erstaunliche moderne Kunstsammlung. Wirklich sehenswert. Und um die schweren Beine loszuwerden, hilft nur eines wirklich gut … ausradeln. Eine kleine Runde bei niederer Intensität ist besser als eine komplette Pause einzulegen. So kommt der Kreislauf in Schwung, die Durchblutung wird gefördert und die Zellen erholen sich schneller und besser. Aus der kleinen Runde ist heute unabsichtlich eine grössere geworden. Eigentlich wollte ich die Freitagsetappe nach Hieflau fertig radeln (Freitag hat’s ja gehagelt), aber bis ins neue Hotel in St. Gallen sind es durch das Gesäuse dann doch 1000 Höhenmeter rauf und auch runter und 44 km geworden … aber eine herrliche Tour. Vor allem der Teil im Gesäuse. In den Nationalpark komme ich fix nächstes Jahr mit meinen Kids wieder. Neben den wunderschönen Hüttenwanderungen, gibt es ein mega Action-Angebot mit Rafting, Canyoning und Klettern und Nationalpark-Ranger, die verschiedenste Touren durch das Gesäuse anbieten. I’ll be back. Jetzt muss ich allerdings in die Sauna. Relaxen … YEAH

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