Sportdating

Wie wäre es am Valentinstag mit einem Sportdate? Nicht romantisch? Doch! Es gibt verdammt gute Gründe gemeinsam Laufrunden zu drehen oder sich im Fitnessstudio zu verabreden.

1. Es muss ja kein Marathon sein, aber besonders Ausdauersport sorgt für eine Menge aufhellender Hormone und guter Laune in der Beziehung.
2. Besonders Sport im Freien gibt das Gefühl, dem Alltag gemeinsam für einen Moment zu entfliehen – ein Kurzurlaub zusammen.
3. Zu zweit ist der innere Schweinehund viel leichter zu bezwingen, denn nicht immer sind beide Partner auf dem gleichen Motivationslevel.
4. Sport verstärkt die Libido. Die Lust auf Intimität wird stärker, ganz besonders Joggen gilt als wahres Aphrodisiakum.
5. Gemeinsamer Sport ist echte “Quality Time” für die Beziehung: kein Smartphone stört, kein Büro, keine Kids und keine Schwiegereltern.

Und wenn gerade kein Partner an eurer Seite ist. Abgesehen von Punkt 4 gelten alle Punkte auch für ein Sportdate mit der besten Freundin oder dem besten Freund. Und das Ganze macht auch richtig Sinn, wenn ihr voll am trainieren seid. Denn läuft ein Freund mehr und schneller, machen wir es ihm nach. So das Ergebnis einer groß angelegten Studie von den beiden MIT-Forscher Sinan Aral und Christos Nicolaides. Für ihre Untersuchung (veröffentlicht im Fachblatt „Nature Communications“) haben sie die Daten aus fünf Jahren von rund 1,1 Millionen Hobbyläufern ausgewertet, die ihre sportlichen Leistungen mit Fitnessapps und -trackern aufgezeichnet und in sozialen Medien geteilt haben. Dabei hat sich gezeigt, dass sich auf Facebook und Co. befreundete Probanden gegenseitig zu mehr Sport motivieren. Läuft einer schneller, weiter, länger oder verbraucht mehr Kalorien, versucht der andere nachzuziehen. Dieser soziale Ansporn funktioniert aber nicht immer und nicht für jeden. Generell lassen sich aktivere Sportler eher von fauleren motivieren, aber nicht umgekehrt. Scheint so, als würde man sich mit einem Sport-Ass erst gar nicht vergleichen wollen. Bzw. erhebt sich ein Couch-Potato endlich mal vom Sofa, setzt das einen Athleten erst recht unter Druck. Außerdem lassen sich die Probanden nur dann zu mehr Leistung motivieren, wenn der Sportskollege nur etwas besser war. Waren seine Leistungen scheinbar außer Reichweite, wirkt er kaum ansteckend auf andere. Also Augen auf bei der Wahl des Sportpartners. Nachlaufen macht keinen Spass, gemeinsam laufen aber sehr wohl!

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