Biken im Februar

Yes! Mitte Februar, fetzblauer Himmel, immerhin 10 Grad. Mein Mountainbike war ewig nicht beim Service und macht bedenkliche Geräusche, aber ich muss einfach eine Runde durch den Wienerwald drehen.

Biken im Winter ist so eine Sache: Forststrassen und Trails sind niemals trocken und der Dreck kommt so ziemlich überall hin. Körper, Kleidung und Material benötigen jedes Mal eine ganz besondere Pflege. Und man sollte sich seiner Sache sicher sein und gut fahren können, will man im Winter auf dem Bike Spaß haben. Je feuchter, desto rutschiger. Mein Hauptproblem waren in den letzten Jahren immer wieder tiefgefrore Zehen. Irgendwie war ich zu knausrig mir Winterradschuhe oder Überschuhe zu besorgen (und sehr sexy finde ich die auch nicht), aber heuer habe ich mir Luxus-Merino-Skitourensocken besorgt und die sind tatsächlich perfekt. Ich habe in einem Forum gelesen, es gibt Biker die kleben ihre Schuhe mit Panzertape winddicht oder umwickeln ihre Socken mit Alufolie … also so kalt war mir noch nie. Aber nichtsdestotrotz ist es beim Winterbiken wichtig ein paar Schichten mehr anzuziehen, die man einfach ein- und auspacken kann. Bergauf wird es in der Sonne schnell warm, bergab im feuchten Wald eisig kalt. Auch in den Fingern. Ich fahre derzeit mit den windfesten Skitourenhandschuhen. Die sind superwarm. Ach ja und unter dem Helm eine kuschelige Haube und ein Buff. Der Mythos, das man über den Kopf die meiste Wärme verliert stimmt zwar nicht, aber ein schockgefrorenes Hirnkastl muss auch nicht sein. Falls ihr jetzt überlegt, soll ich auch eine Runde drehen? Ja! Raus mit euch!

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