Mit Yoga auf Tour

Was für ein wunderbares Wochenende. Von Freitag bis Sonntag durfte ich zum dritten Mal als Yogalehrerin beim“ Yoga- und Skitourencamp“ auf der Trattenbachalm im Pinzgau mit dabei sein. 3 Tage sind wir gemeinsam aufgestiegen und abgefahren, haben viel geschwitzt und noch mehr gelacht. Haben die Stille am Gipfel genossen, genauso wie auf der Yogamatte. Es war wunderbar und ja: Nächstes Jahr wird es wieder 2 Camps geben, denn die Kombination von Yoga und Tourengehen ist einfach perfekt.

Yoga und Skitouren sind ein Traumpaar, denn die Übungen bereiten nicht nur körperlich optimal auf einen verletzungsfreien Ausflug in die Berge vor, entspannende Einheiten danach sind das beste Mittel gegen Muskelkater und eine regelmäßige Yogapraxis stärkt auch das Selbstbewusstsein, gibt uns Mut und verleiht eine respektvolle Haltung gegenüber der Natur. Wie schaut so ein Wochenende aus? Freitag am frühen Nachmittag geht es los mit einer kurzen Einschulung für alle nicht geübten Tourengeher. Dann sofort der Aufstieg auf die wunderbaren Trattenbachalm. Sie ist eine der ältesten und urigsten Berghütten in den Kitzbühler Alpen. Im Sommer bewirtschaftet, ist sie im Winter der perfekte Ausgangspunkt für Skitouren. Denn egal wie das Wetter ist, es gibt Routen unzähligen Möglichkeiten und Schwierigkeitsgraden. Und: Ist man mal oben, ist man ganz für sich. Eine Hütte, Berge und das war’s. Wunderschön! Nach etwa 2 ½ Stunden landet man also verschwitzt, aber happy auf 1636 Metern Höhe. Nach einer kurzen Pause und dem Ausschnapsen wer wo schläft, treffen wir uns auf den Yogamatten rund um den Kachelofen wieder. Am ersten Tag sind noch alle topmotiviert, also powern wir uns mit einer 60 Minuten Poweryoga-Einheit aus. Abends kochen wir gemeinsam, sitzen noch gemütlich zusammen und fallen todmüde in unsere Betten. Samstags ist um 7 Uhr 30 Treffpunkt wieder auf der Yogamatte. In knackigen 30 Minuten wärmen wir uns nicht nur für den Tag auf, sondern fokussieren auch unseren Gipfelsturm. Nach dem Frühstück geht es auch gleich los. Hinauf zur Hochalm, wir üben Spitzkehren, lassen uns vom Wind fix nicht verblasen und entscheiden uns heute für Gipfel des Sonnenwendkopfs. Fürs Gröndlhorn ist es leider zu windig. Aber egal, der Blick zum Großvenediger entschädigt die paar Höhenmeter weniger. Die Abfahrt gelingt uns problemlos und wir landen im Sonnenschein zurück bei der Hütte, wo wir erst mal eine Stunde „wandeln“. Wir sitzen aufgefädelt in einer Reihe in der Sonne an der Wand der Hütte. Das haben wir uns verdient. Für alle gibt es danach einen Lawinenkurs (denn Sicherheit im Berg geht vor) und noch vor dem Abendessen eine regenerierende Einheit Yin Yoga. Beim Yin Yoga werden Positionen mindestens 3 Minuten gehalten bzw. man lässt sich passiv in die einzelnen Positionen fallen. Yin Yoga dehnt und löst Verklebungen der Faszien. Die Faszien sind ein dreidimensionales Netz aus Kollagenfasern, das alles im menschlichen Körper miteinander verbindet. Faszien halten die Muskelfasern zusammen, umhüllen und trennen alle innere Organe, geben im Inneren Halt und Schutz für unseren Körper. Gerade nach den anstrengenden Touren der letzten 2 Tage können wir mit Yin Yoga einen Muskelkater verhindern und sind nach dieser Yogaeinheit komplett entspannt. Sonntags folgt dann morgens noch ein 30 minütiges Yoga Warm Up, eine kürzere Tour und nach einem gemeinsamen Mittagessen, die Abfahrt zurück ins Tal. Ausgepowert und glücklich steigt jeder/jede einzelne von uns ins Auto, nach 3 unvergesslichen Tagen. Nummern und Fotos werden ausgetauscht und gemeinsame Pläne geschmiedet. Danke euch allen. Es war genial!

Sobald die Termine für nächstes Jahr stehen, findet ihr hier alle Infos!
https://www.skitourenwinter.at/

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