Frühjahrsmüde – was tun?

Ich bin sooooooo müde. Nicht nur ein bisschen. Soooooooo viel müde. Und ja, okay: Ich bin wegen meines Jobs im Ö3 Wecker die ganze Woche um 3 Uhr 45 aufgestanden, aber das mach ich ja mindestens 2 Wochen im Monat. Das kann nicht der eigentliche Grund sein. Vor allem bin ja nicht nur ich müde, sondern alle rund um mich herum auch. Ich glaube, das ist tatsächlich die richtig klassische Frühjahrsmüdigkeit. Woher kommt sie und was kann man machen, um sich wieder besser zu fühlen?

Eines vorweg: Welche Ursachen genau für die Frühjahrsmüdigkeit verantwortlich sind, ist wissenschaftlich noch nicht eindeutig belegt. Vermutet wird aber ein Einfluss der erhöhten Sonneneinstrahlung – die der Frühling mit sich bringt – auf die Hormone. Ebenso werden durch die plötzlich höheren Temperaturen die Gefäße erweitert, was wiederum einen Einfluss auf den Blutdruck hat. Noch dazu spielt das Wetter bei uns ja verrückt. Mal warm, mal kalt. Da kommt der Körper einfach nicht mit und man fühlt sich schlapp, müde und grantig. Also was tun?
1. Raus in die frische Luft
Möglichst viel frische Luft tanken. Wenn ihr in der Arbeit seid, dann öffnet die Fenster so oft es die Temperaturen und die Kollegen erlauben. Frische Luft versorgt unser Gehirn mit Sauerstoff und vertreibt die Müdigkeit.
2. Bewegung
Laufen, radfahren, doch nochmal skifahren, spazieren gehen. Ihr habt keine Zeit für Sport. Dann versucht vermehrt Bewegung in den Alltag zu integrieren.
Treppe statt Lift, das Auto etwas weiter weg von der Arbeitsstelle parken, zu Fuß einkaufen gehen – was auch immer – Hauptsache Bewegung, und das am besten an der frischen Luft.
3. Mehrere Mahlzeiten
Verzichtet Sie auf „schwere“ und üppige Mahlzeiten. Setzt auf mehrere kleine Mahlzeiten verteilt auf den Tag. Das hat eine geringere Belastung unseres Körpers zur Folge und damit auch weniger Ermüdungserscheinungen.
4. Viel trinken
Nein, nicht Gin Tonic, Wasser! Auch das freut unseren Organismus. Müdigkeit resultiert häufig auch aus einer zu geringen Flüssigkeitsaufnahme. Deshalb über den Tag verteilt möglichst viel trinken – am besten Wasser, Tee oder andere ungesüßte Getränke.
5. Ein Minifastentag
Gönnt eurem Körper mal eine Pause. Egal ob Safttag oder Gemüsetag. Einfach mal einen Tag fasten und dazu ausreichend trinken idealerweise Wasser.
6. Wechselduschen
Dass Wechselduschen den Kreislauf in Schwung bringen, ist ja schon lange bekannt. Und genau deshalb sind solche Duschen auch ideal, um die Frühjahrsmüdigkeit zu vertreiben. Eine Wechseldusche am Morgen oder auch nur zwischendurch die Arme und den Nacken abwechselnd kalt/warm spülen, weckt neue Lebensgeister
7. Geteiltes Leid ist halbes Leid!
Verkriechen macht 0 Sinn. Geht raus, verabredet euch mit Freunden, egal ob zum Sport oder auf das 1. Eis der Saison. Raus, raus, raus und die Frühjahrsmüdigkeit hat keinen Meter!

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